Papa don't preach
Es war der Sommer 1986, als es kein Entrinnen vor Madonnas neuem Album "True Blue", der Diskussion um ihr völlig gewandeltes Erscheinungsbild und diesem Riesenhit "Papa don't preach" gab. Die Single sollte Madonnas drittgrößter Hit der achtziger Jahre werden. Doch gut zwanzig Jahre später, so scheint es, ist der Titel trotz des massiven Erfolgs und einer halbwegs erfolgreichen Coverversionen von Kelly Osbourne (2002) in Vergessenheit geraten. Die Radiostationen bedienen sich anderer Lieder, wenn sie Madonna-Hits der 80er spielen. Zu meiner Verblüffung kannte bei einer TV-Karaoke-Show eine Teilnehmerin, die in etwa so alt war wie das Lied selber, "Papa don't preach" überhaupt nicht.
Sehr schön ist neben der Melodie das Streicher-Intro des Lieses, Madonnas kraftvoller und ausdrucksstarker Gesang im Refrain und ein Akustik-Gitarren-Solo in der zweiten Hälfte des Liedes. "Papa don't preach" hat alles, was einen tanzbaren und zugleich melodiösen Popsong der achtziger Jahre ausmacht. Dazu gab es Diskussionsstoff aus dem Textinhalt (Teenager wird ungewollt schwanger und steht vor der Situation, dem Vater klar zu machen, dass sie sich für das Kind entschieden hat) und ein geniales Video, dass mit seiner Mischung aus Tanzszenen im Refrain und spielfilmartigen Szenen in den Strophen besticht.
Änderung
Letzte Änderung am Montag, 28. Juni 2010 um 20:08:45 Uhr.
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