Stürmische Liebe - Swept away
| Genre: |
Romantische Komödie (Remake des italienischen Films "Love, Sex, Drugs and Money" von Lina Wertmüller von 1979) |
| Regie: |
Guy Ritchie |
| Dreharbeiten: |
Herbst 2001 |
| Premiere: |
UK: 11.10.2002 |
| Madonnas Rolle: |
Reiche arrogante Yacht-Besitzerin Amber |
| Kurzbeschreibung: |
Reiche arrogante Millionärin und ein Mitglied der Besatzung ihrer Yacht retten sich nach einem Schiffsbruch auf eine einsame Mittelmeer-Insel. Die reiche Lady muss sich mit den plötzlich vertauschten Machtverhältnisse abfinden, und erfährt Rache für ihr arrogantes Verhalten der Yacht. Aus dem Hass der beiden entwickelt sich allmähliche eine Romanze. |
| Einspielergebnis: |
USA: am Start-Wochenende ca. 350.000 $ Anm.: Madonna gab nach diesem erneuten Film-Flop bekannt, nicht weiter als Schauspielerin zu arbeiten. Guy Ritchies Karriere als Regisseur bekam einen tiefen Knick. |
| Benotung: |
Keine Fan-Befragung, daher im Folgenden zwei unterschiedliche Kritiken: |
T-Online "Zu Unrecht verrissen"
"Die große Überraschung: Tatsächlich gefällt die politisch weitgehend unkorrekte Story und das Spiel der Protagonisten nicht nur unter voyeuristischen Gesichtspunkten und verfügt durchaus über einen gewissen Unterhaltungswert. Vergisst man mal das auch nicht unumstrittene Original und das in der aktuellen Version erklärte Geschlechterverhältnis, das vermutlich nicht jedermanns, viel weniger "jederfraus" Sache sein mag, ist "Stürmische Liebe - Swept Away" jedoch harmloser als das erklärte filmische Desaster: Madonna gefällt ... vor allem mit unerwarteten schauspielerischen Qualitäten. Ein sympathischer Co-Star und tolle Kulissen erfreuen zumindest in der ersten Hälfte mit Humor und Stil, ... Wenn am Ende all dies mit einer kitschigen und ironiefreien Romanze überschwemmt wird, bleiben dem Zuschauer immerhin ein paar paradiesische Erinnerungen.
Spiegel Online: "Madonna der Peinlichkeiten"
"Guy Ritchies Inselmär [versandet] einfach im Nirgendwo aus Konzept- und Ideenlosigkeit. Wertmüller präsentierte den Geschlechter- als Klassenkampf, machte den Underdog zum moralischen Oberlehrer und segnete damit den dumpfesten Machismo ideologisch ab. Ritchie hat die Kommunismus-Kapitalismus-Debatte auf ein paar markige Statements eingedampft und dafür etwas Ökologie und Umweltverschmutzung in die Geschichte gehievt ... Der Peinlichkeiten und Patzer sind viele - von den beispiellos drögen Dialogen bis hin zur uninspirierten Fotografie. Am Ende scheint es fast, als sei "Stürmische Liebe" eine Strafaktion, um Madonna endgültig aus Hollywood zu vertreiben."
